Themen: Kultur, Kreativität und Urbanistik
Wissenschaft und Technik
Regionale Schwerpunkte: Asien und Pazifik
Europa
Herkunft: Japan
Fellowship: Richard von Weizsäcker Fellow

Ken'ichi Mishima war Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie der Neuzeit und Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität in Osaka. Nachdem er seinen Bachelor sowieo seinen Master of Arts von der Universität Tokio erhielt, verbrachte er als Forscher und Professor Aufenthalte in Heidelberg, Tübingen, Bonn, Tokio, und Osaka. Während des Akademischen Jahres 1994/1995 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Ken'ichi Mishima veröffentlichte zahlreiche Bücher und Essays über verschiedene deutsche Philosophen. Neben Friedrich Nietzsche und Walter Benjamin befasst er sich vor allem mit bedeutenden Akteuren der Frankfurter Schule. Außerdem zählt die Modernisierungstheorie zu seinen Forschungsschwerpunkten.

Sein aktuelles Forschungsprojekt setzt sich  mit der Dikussion um "Multiple Modernities" auseinander. Beinflusst von postkolonialen Theorien erforscht Ken'ichi Mishima Aspekte der "Entangled Modernities" einer ursprünglich von Shalini Danderia stammenden Idee.

1987 erhielt Ken'ichi Mishima den Philipp Franz von Siebold-Preis für seine besonderen Verdienste zur Verbesserung des intellektuellen Austausches zwischen Deutschland und Japan. Im Jahr 2001 wurde ihm der Eugen-und-Ilse-Seibold Preis überreicht, der japanische und deutsche Wissenschaftler auszeichnet, die in besonderer Weise zum Verständnis des jeweils anderen Landes beigetragen haben.

 

Stand: 2017