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Natalie Nougayrède

Natalie Nougayrède ist eine französische Journalistin. Sie ist Mitglied der Chefredaktion und Kolumnistin bei ‚The Guardian‘ sowie Redakteurin der Reihe „Europe Now“ des Guardians, welche eine Plattform für die Perspektiven der Bürger des gesamten Kontinents bietet. Zuvor war sie bei ‚Le Monde‘ als Chefredakteurin sowie als Auslandskorrespondentin und Leiterin des Moskauer Büros tätig. Nougayrède schreibt über internationale und europäische Angelegenheiten, insbesondere über Sicherheitsfragen und Menschenrechte.

Darüber hinaus ist Nougayrède Mitautorin von zahlreichen Büchern und Artikeln zu Wladimir Putins Russland und zu der im Jahr 2006 ermordeten russischen Journalistin Anna Politkowskaya. Für ihre Berichterstattung über Russland und den Tschetschenienkrieg erhielt Nougayrède zwei französische Auszeichnungen: den ‚Prix de la Presse Diplomatique‘ (2004) sowie den ‚Albert Londres Prize‘ (2005).

Nougayrède ist Mitglied im Beirat des Primo Levi Center in Paris, einer Organisation, die Hilfe für Flüchtlinge bietet, die Opfer von Gewalt und Folter geworden sind. Sie ist weiterhin Mitglied des ECFR Councils sowie der History Reflection Group der Körber Stiftung, die Unterschiede in der Geschichtswahrnehmung in Europa untersucht.

Nougayrède graduierte 1988 am Institut d'Etudes Politiques in Straßburg und schloss ihr Studium an der Journalistenschule ‚Centre de Formation des Journalistes‘ in Paris im Jahr 1990 ab.

 

Stand: 2019

 

 

Themen:
Außen- und Sicherheitspolitik, Frieden und Menschenrechte, Kultur und Medien
Regionale Schwerpunkte:
Global, Europa
Herkunft:
Frankreich
Jahr:
2019, 2020
Fellowships:
Richard von Weizsäcker Fellow