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Lloyd Axworthy

Dr. Lloyd Axworthy war mehr als 28 Jahre Mitglied der Legislative der kanadischen Provinz Manitoba und des kanadischen Parlaments. Er bekleidete mehrere Kabinettsposten. In der Trudeau-Regierung von 1980-84 war er Minister für Arbeit und Immigration und widmete sich der Ansiedlung der „Boat People“. Während dieser Zeit initiierte die Regierung Reformen, die seitdem eine breite Anwendung finden, wie etwa private Förderprogramme für Flüchtlinge. Von 1996 bis 2000 war Axworthy kanadischer Außenminister. In dieser Funktion wurde er bekannt für seine Arbeit an der Entwicklung der Human Security Agenda (Agenda für die Menschliche Sicherheit).

Heute ist Axworthy Vorstandsvorsitzender von CUSO International, einer internationalen Entwicklungsorganisation, die Armut und Ungleichheit bekämpft. Daneben leitet er als Kanzler die St. Paul’s Universität in Waterloo. Zuvor war er 10 Jahre Präsident und Vizekanzler der Universität Winnipeg, die unter ihm erstmals Lernprogramme für Aborigines und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien anbot. In den Jahren davor war er Mitglied im Vorstand der MacArthur Stiftung und bei Human Rights Watch.

Er ist Mitglied des Aspen Ministerial Forum, des Stimson Centre, des Hague Institute Commission on Global Security, Justice and Governance; der Aspen Commission on Food Security und der American Academy Study Group zum Thema „Ethics and Dilemmas of the New Technology of War.” Axworthy ist außerdem Companion of the Order of Canada. Er verfügt über einen Bachelor der Universität Winnipeg und einen Doktortitel der Universität Princeton und ist Autor von "Navigating a New World: Canada's Global Future" (2003). Für seine Verdienste verliehen ihm amerikanische und kanadische Universitäten bislang 17 Ehrendoktorwürden.

 

Stand: 2016