Fellow-Datenbank

Roger Cohen

Roger Cohen ist amerikanischer Journalist und Autor. Er schreibt als Kolumnist für The New York Times. Von 2001 bis 2004 war er als Ressortleiter Außenpolitik bei The New York Times tätig. Zuvor war er in Europa in verschiedenen Positionen für The New York Times beschäftigt: als Büroleiter des Berliner Büros, Korrespondent im Pariser Büro, Büroleiter auf dem Balkan und europäischer Wirtschaftskorrespondent mit Arbeitsort Paris. Roger Cohen kam 1990 zur NYT.

Vor seinem Wechsel zur The New York Times war Roger Cohen Auslandskorrespondent bei The Wall Street Journal. Als Chefkorrespondent mit Sitz in Rom war er für Italien und den östlichen Mittelmeerraum zuständig und berichtete aus Zypern, Griechenland, der Türkei und dem Libanon. Später eröffnete er das Büro von The Wall Street Journal in Rio de Janeiro und war Hauptkorrespondent für Brasilien, Argentinien, Paraguay, Chile, Peru und Venezuela. Von 1979 bis 1983 berichtete Roger Cohen als Auslandskorrespondent für Reuters mit Arbeitsort in London, Brüssel und später Rom über die Europäische Kommission, die NATO, Belgien, Italien und den Vatikan.

Roger Cohen ist Autor verschiedener Bücher. Er schrieb unter anderem „Hearts Grown Brutal: Sagas of Sarajevo“, ein Bericht über die Kriege, die mit dem Zerfall Jugoslawiens verbunden waren. Seine neueste Veröffentlichung, "The Girl from Human Street: Ghosts of Memory in a Jewish Family", ist im Januar 2015 erschienen. Er verfügt außerdem über umfangreiche Erfahrungen in Funk und Fernsehen, die er unter anderem bei der Charlie Rose Show, bei der BBC, im deutschen Radio und Fernsehen und bei RAI erworben hat.

Roger Cohen hat für seine Arbeiten zahlreiche Preise gewonnen. So erhielt er beispielsweise den Peter Weitz Prize des German Marshall Fund und den Arthur F. Burns-Preis des Auswärtigen Amts. Er wurde mit dem Joe Alex Morris-Lehrauftrag für hervorragende Auslandskorrespondenz der Nieman Foundation for Journalism an der Universität Harvard ausgezeichnet und lehrte als Ferris Professor of Journalism an der Universität Princeton.

Roger Cohen wurde in London geboren und hat einen Masterabschluss in Geschichte und Französisch der Universität Oxford. Er spricht Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Deutsch.

 

Stand: Januar 2015

Themen:
Außen- und Sicherheitspolitik, Kultur und Medien
Regionale Schwerpunkte:
Global, Europa, Nordamerika
Herkunft:
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Jahr:
2013, 2014
Fellowships:
Richard von Weizsäcker Fellow